31.08.2026

Kommunale Amtsblätter: Verlag muss Umsatzsteuer auf Anzeigenrecht zahlen

Die Herstellung und Verteilung kommunaler Amtsblätter durch einen Verlag gegen das Recht zur Vermarktung von Anzeigen ist als umsatzsteuerpflichtiger tauschähnlicher Umsatz anzusehen. Eine Bezahlung in Geld hält das Finanzgericht (FG) Baden-Württemberg dafür für nicht erforderlich, da die Gemeinden dem Verlag als Gegenleistung das Anzeigenplatzierungsrecht einräumten. mehr...

31.08.2026

Insolvenz des Arbeitgebers: Was Beschäftigte bei Insolvenzgeld und Steuern wissen müssen

Eine Unternehmensinsolvenz ist für Beschäftigte oft mit der Sorge verbunden, ausstehende Löhne nicht mehr zu erhalten. In solchen Fällen kann die Agentur für Arbeit unter bestimmten Voraussetzungen einspringen. Sie zahlt in der Regel für bis zu drei Monate Insolvenzgeld in Höhe des ausgefallenen Nettolohns und übernimmt zudem die Beiträge zur gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung. mehr...

31.08.2026

Familienheim geerbt: Sechsmonatsfrist ist keine starre Grenze

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat zum Erbe eines Familienheims entschieden, dass die für die Steuerbefreiung erforderliche "unverzügliche" Selbstnutzung stets anhand der Umstände des Einzelfalls zu beurteilen ist. Die von der Rechtsprechung entwickelte Sechsmonatsfrist sei dabei keine starre Grenze. mehr...

31.08.2026

Erbschaft- und Schenkungsteuer: Auf Rekordniveau

Die Einnahmen aus der Erbschaft- und Schenkungsteuer haben 2025 einen Rekordwert erreicht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzten die Finanzverwaltungen bundesweit 21,4 Milliarden Euro Steuern fest, ein Plus von 60,8 Prozent gegenüber 2024. Ausschlaggebend waren vor allem große Vermögensübertragungen von mehr als 20 Millionen Euro, bei denen sich die Steuerlast mehr als verdop... mehr...

28.08.2026

Kassenpflicht: Steuerberaterverband fordert Fokus auf tatsächliche Manipulationsrisiken

Die Koalition will eine verpflichtende Registrierkasse für Unternehmen mit mehr als 100.000 Euro Gesamtumsatz einführen. Der hierzu vorgelegte Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums (BMF) schießt für den Deutschen Steuerberaterverband (DStV) jedoch an entscheidenden Stellen über das Ziel hinaus. Daher hält er deutliche Nachbesserungen für erforderlich. mehr...

28.08.2026

Steuersystem: Wird laut Studie von Bürgern und Finanzverwaltung ähnlich wahrgenommen

Die von der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG) veröffentlichte Doppelstudie "Steuern JETZT! " sieht einen bemerkenswerten Gleichklang zwischen Bevölkerung und Beschäftigten der Steuerverwaltung. Für die Untersuchung wurden 1.022 Bürger sowie 9.227 Mitarbeiter der Finanzverwaltung befragt. Das Ergebnis: Beide Gruppen fordern vor allem weniger Bürokratie, mehr Digitalisierung und eine konsequenter... mehr...

28.08.2026

Reform der Steuerberaterprüfung: Steuerberaterverband begrüßt Startschuss

Das Bundesfinanzministerium hat den Entwurf für ein Gesetz zur Reform der Steuerberaterprüfung veröffentlicht. Der Deutsche Steuerberaterverband (DStV) begrüßt den Startschuss für das Gesetzgebungsverfahren. Er hatte sich eigenen Angaben zufolge seit langer Zeit für eine modernisierte Prüfung stark gemacht. mehr...

28.08.2026

Grunderwerbsteuer: EuGH-Urteil ohne unmittelbare Folgen

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in der Rechtssache "Nova Iberomoldes" hat nach Angaben der Bundesregierung "keine unmittelbaren Auswirkungen" auf die deutsche Grunderwerbsteuer. Das geht aus ihrer Antwort (BT-Drs. 21/7608) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (BT-Drs. 21/7409) hervor. Das Urteil betreffe eine portugiesische Steuer, die sich von der deutschen Grunderwerbsteuer u... mehr...

27.08.2026

Großerben: Organisationen fordern Streichung der Steuersubventionen

Ein Zusammenschluss von 21 Sozialverbänden, Gewerkschaften, Umweltorganisationen und zivilgesellschaftlichen Initiativen, die mehrere Millionen Menschen in Deutschland vertreten, fordert die Bundesregierung auf, Steuersubventionen für Erben sehr großer Unternehmensvermögen zu streichen. mehr...

27.08.2026

Gästekarte: Mangels Leistungsaustauschs kein Vorsteuerabzug

Eine Unternehmerin machte Vorsteuern aus einer von ihr angebotenen Gästekarte geltend. Doch das Finanzgericht (FG) machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Die Gästekarte stelle sich als Mehrzweck-Gutschein dar. Die Unternehmerin sei daher nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt. mehr...

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