22.05.2026
Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen fordert »verlässliche Rahmenbedingungen« für kleine und mittelständische Handwerksbetriebe. Sie seien Rückgrat »unseres Wirtschaftsstandorts« und unverzichtbare Akteure für Klimaschutz und Energiewende. Ohne die Sachkunde und das Engagement der Handwerkerinnen und Handwerker kämen Wärmewende, Gebäudesanierung und der Ausbau erneuerbarer Energien nicht voran, schreiben die Abgeordneten in ihrem Antrag (21/6008). Die Vorlage soll am Donnerstagabend in erster Lesung im Bundestag beraten werden.
Die Parlamentarier fordern eine sofortige und dauerhafte Senkung der Stromsteuer für alle Betriebe und Haushalte auf das europäische Mindestmaß. Bürokratie sei »spürbar abzubauen« und dafür »das bewährte Instrument der Praxis-Checks«, das Sektor für Sektor Bürokratie abbaut, auszuweiten. Um den Betrieben mehr Liquidität und Planungssicherheit zu geben, solle die Ist-Versteuerungsgrenze auf zwei Millionen Euro angehoben werden, »um administrative Hürden zu verringern und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen«, heißt es in dem Antrag.
Bundestag, hib-Meldung 422/2026 vom 20.5.2026