28.01.2026
Grenzgänger-Eigenschaft gemäß DBA-Frankreich: Nichtrückkehr zum Wohnsitz innerhalb bestimmter Höchstgrenze unschädlich
Wer in Deutschland arbeitet und in Frankreich wohnt,
verliert seine Eigenschaft als Grenzgänger im Sinne des
Doppelbesteuerungsabkommens zwischen den beiden Ländern (DBA-Frankreich) nicht,
wenn er, bei einer Beschäftigung über das ganze Kalenderjahr hinweg, an bis zu
45 Arbeitstagen entweder nicht zum Wohnsitz zurückkehrt oder außerhalb der
Grenzzone für seinen Arbeitgeber tätig ist. Das hat das F... mehr...
28.01.2026
Finanzgericht Niedersachsen: Deutlich mehr Verfahrenseingänge in 2025
Bereits 2024 war die Anzahl der beim Finanzgericht (FG)
Niedersachsen eingegangen Verfahren leicht angestiegen. Im Jahr 2025 hat sich
dieser Trend noch einmal deutlich verstärkt. Dies zeigen die Geschäftszahlen
für das Kalenderjahr 2025, die Gerichtspräsidentin Petra Hager jetzt vorgelegt
hat. mehr...
28.01.2026
Ausländische Umsatzsteuer-Identifikationsnummern: Qualifizierte Bestätigung wieder möglich
Qualifizierte Bestätigungsanfragen zu ausländischen Umsatzsteuer-Identifikationsnummern
(USt-IdNr) sind wieder möglich. Das teilt das Bundeszentralamt für Steuern mit. mehr...
28.01.2026
Nicht börsennotierte Betriebe: Verbände warnen vor steuerlichen Pauschal-Bewertungen
Existenzbedrohende Steuerforderungen, blockierte
Unternehmensnachfolgen, erschwerte Investitionen – das sieht der Bund der
Steuerzahler (BdSt) als Folgen steuerlicher Pauschal-Bewertungen von nicht
börsennotierten Betrieben. Die gängige Bewertungspraxis sei realitätsfern,
meint auch der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW). Jetzt haben
die beiden Verbände bei Bundesfinanzminister Lars... mehr...
27.01.2026
Rechtsberatung durch Mieterverein: Ist umsatzsteuerfrei
Ein
Mieterverein, der seine Mitglieder im Rahmen seiner satzungsgemäßen
Leistungszusage (gegen Zahlung eines festen Jahresbeitrags) außergerichtlich
mietrechtlich berät, erbringt damit eine steuerfreie Versicherungsleistung im
Sinne des § 4 Nr. 10 a Umsatzsteuergesetz (UStG). Das hat das Finanzgericht
(FG) Sachsen entschieden. mehr...
27.01.2026
Krypto-Lending von Bitcoins: Einkünfte unterliegen persönlichem Steuersatz
Erträge aus der
entgeltlichen Überlassung des Kryptowerts Bitcoin (so genanntes Krypto-Lending)
unterliegen nicht der pauschalen Abgeltungsteuer. Sie sind vielmehr mit dem individuellen
Steuersatz zu versteuern, wie das Finanzgericht (FG) Köln entschieden hat. mehr...
27.01.2026
Digitale Bekanntgabe von Steuerbescheiden: Widerspruch 2026 noch nicht erforderlich
Bürger, die
ihre Steuererklärung in Papierform beim Finanzamt einreichen, werden auch im
Jahr 2026 weiterhin einen Steuerbescheid in Papierform erhalten. Dies gilt in
diesem Jahr auch noch für Steuerpflichtige, die ihre Erklärungen über ELSTER
einreichen und bislang einer digitalen Bekanntgabe der Verwaltungsakte noch
nicht zugestimmt haben. Auch sie erhielten weiterhin ihren Steuerbescheid per
Po... mehr...
27.01.2026
Baden-württembergische Finanzämter: Bearbeiten Steuererklärungen innerhalb von sieben Wochen
Die Finanzämter
in Baden-Württemberg haben im Jahr 2025 durchschnittlich 45 Tage benötigt, um
die Einkommensteuererklärungen für das Jahr 2024 zu bearbeiten. Das entspricht
etwa sieben Wochen. mehr...
26.01.2026
Durchgangserwerb bei Geschäftsveräußerung im Ganzen: Folgen aktueller BFH-Rechtsprechung
Mit Urteil vom 25.09.2024 (XI R 19/22) hat der
Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass für eine Geschäftsveräußerung im Sinne
des § 1 Absatz 1a Umsatzsteuergesetz (UStG) im Fall eines Durchgangserwerbs der
Zwischenerwerber nicht Unternehmer sein muss. mehr...
26.01.2026
In Steuererstattungsfällen: Alleiniges Antragsrecht auf Veranlagung liegt beim Insolvenzverwalter
Ist mit einem Steuererstattungsanspruch des
Insolvenzschuldners zu rechnen, der zur Insolvenzmasse gehört, steht das
Antragsrecht auf Durchführung einer Einkommensteuerveranlagung nach § 46 Absatz
2 Nr. 8 des Einkommensteuergesetzes allein dem Insolvenzverwalter zu. mehr...